Das Leben ist für manche unserer Fellnasen sehr hart gewesen bis zu dem Zeitpunkt, wo sie zu uns gekommen sind. Fast immer kommen wir rechtzeitig und können helfen. Manche der Tiere benötigen intensivste medizinische Hilfe und vor allem ganz viel Liebe und Zuneigung – und die bekommen sie auch, denn die wirklich kranken Findelfellnasen kommen dann in den privaten Wohnbereich von Marketa, um aufgepäppelt zu werden.

Doch nicht jeder Kampf kann gewonnen werden. Wenn die Vorerkrankungen zu schlimm sind, kann es sein, dass ein Schützling es auch einmal nicht schafft. Vor allem eine über längere Zeit unbehandelte Erkrankung kann das Tier bereits so geschwächt haben oder die Organe so angegriffen haben, dass wir diesen Tieren leider nur noch eine letzte so angenehme und schmerzfreie Zeit wie möglich auf Erden bereiten können, bevor sie leider von alleine über die Regenbogenbrücke von uns gehen oder auch erlöst werden müssen….und jedes mal bricht uns allen ein wenig das Herz, weil wir nicht früher helfen konnten.

Jedoch wird hier niemand vergessen – genau dafür gibt es diese Seite.



🌈R.I.P.🌈



Name: Willi

(aufgefunden Mitte Mai 2021, über die Regenbogenbrücke ging er am 14. Juni 2021)

Ich war der in Nachbars Garten zurückgelassene Setterrüde Willi (18 Kilo bei 45 cm Schulterhöhe).

Gefunden wurde ich von einer Gartenbesitzerin in ihrem Garten und die holte Marketa zur Hilfe, denn mit mir konnte sie wenig anfangen. Ich war voller Zecken und hatte noch keinen Microchip. Zwar ließ ich mich streicheln, jedoch war ich etwas scheu.

Marketa kümmerte sich liebevoll um mich, stellte mich dem Tierarzt vor und ließ einige Untersuchungen machen. Leider litt ich von Beginn an an Parvovirose und die Menschen verloren den Kampf um mich. Ich wurde ca. 2 Jahre alt.



Name: Leah

(aufgefunden Mitte April 2021, Ihren Kampf verlor sie am 21. Mai 2021)

… ich war die kleine zierliche Leah und als man mich fand, hatte ich leider einen völlig geschundenen Körper.

Ich war eine noch recht junge Cocker Spaniel-Dame mit einem Fundgewicht von gerade mal 8,4 Kilogramm. Man hat mich in einem so derart schlimmen Zustand gefunden, in dem man zum Glück nur sehr wenige meiner Artgenossen aufgreift.

Mein ganzer Körper war beim Auffinden übersäht von offenen, blutigen, entzündlichen und schmerzhaften größeren Stellen.

Woher genau diese Wunden kamen, konnte bis zum Schluss nicht gänzlich geklärt werden. Fest stand: ich hatte, entgegen der ersten Annahme, keinen Krebs. Die veränderten Hautstellen waren wohl eine Art allergische Reaktion einer Kombination aus langer Zeit unbehandelte Leishmaniose, schmutziger Umgebung und Flöhen.

Ich litt furchtbar unter meinen Schmerzen und war einfach nur dankbar, endlich in medizinischer Behandlung zu sein, denn die schlimmen Schmerzen konnte man mir somit nehmen.

Ich bin ganz ruhig in kuscheliger Umgebung eingeschlafen, da ich einfach keine Kraft mehr hatte …

Ich danke allen Unterstützern an dieser Stelle sehr, die es mir ermöglicht haben, so würdevoll über die Regenbogenbrücke gehen zu dürfen.